Vortrag FH Krems

logo-energie-autarkie-coach

Auf Einladung der FH Krems hat Dr. Bernhard Mayr über Biomasse referiert. Der im Rahmen des zertifizierten „Energie Autarkie Coach“-Programms stehende Vortrag „Biomasse und Biogas“ fand am 20.11.2016 statt. Die Ziele des Lehrgangs werden von der FH Krems wie folgt beschrieben:

Mit innovativem Know-how die Märkte der Zukunft erschließen! Die Endlichkeit der fossilen Rohstoffe, Öl- Katastrophen, Gas-Lieferausfälle etc. sowie ambitionierte energiepolitische Ziele der EU und Österreichs sorgen für einen dynamischen und innovativen Markt für erneuerbare Energie! Hierbei geht es neben Forschung und Entwicklung im technologischen Bereich vor allem um den richtigen Mix von Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Erdwärme und Biomasse an den unterschiedlichen Standorten, um diese Ziele so effizient und kostengünstig wie möglich zu erreichen. Die Donau-Universität Krems bildet in Kooperation mit der Fachgruppe der Ingenieurbüros der Wirtschaftskammer Steiermark Energie Autarkie Coaches aus, die mit dem Lösungsansatz der vernetzten Energieautarkie individuelle Energiekonzepte auf der Basis von erneuerbarer Energie für Wohnhäuser, Produktionsbetriebe, Gemeinden und Städte entwickeln.

Konkret spannte sich der Vortrag von rechtlichen Grundlagen und Biomassepotenzialen, über unterschiedliche Möglichkeiten zur Verwertung bis zu einigen konkreten Praxisbeispielen. Angesichts der langjährigen Expertise von Dr. Mayr lag der Fokus selbstverständlich auf der Nutzung der Biomasse in Form von Biogas. Im Folgenden finden Sie einige exemplarische Folien:

Vielen Dank für die Einladung an die FH Krems!
anlagenschema_umsetzung

biogas_zusammensetzung

Mit Kathrin Kos erweitert eine erfahrene Verfahrenstechnikerin das Team von EnviCare® Engineering GmbH

Employee Kathrin Kos

Erste Berührungspunkte mit EnviCare® Engineering GmbH gab es bereits im Jahr 2006, als Kathrin Kos im Auftrag von EnviCare® Engineering GmbH ein Simulationsmodell für Biogasanlagen erstellte.

Beruflicher Werdegang

Nach dem Schulabschluss am BG/BRG Gleisdorf absolvierte Kathrin Kos von 2002 bis 2007 ihr Verfahrenstechnikstudium an der TU Graz mit Schwerpunkt auf Thermische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik. Im Rahmen ihres Studiums verbrachte sie fünf Monate an der Université de Technologie de Compiègne in Frankreich.

Nach der Geburt der ersten ihrer drei Kinder war sie im Jahr 2009 bereits Mitarbeiterin von EnviCare® Engineering GmbH. Zuletzt war Kathrin Kos als Universitäts-Projektassistentin am Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik an der TU Graz tätig.

Sickerwasserbehandlung mithilfe der RCDT-Umkehrosmose

logo-large-transparent

Vom 19.Sept bis 21.Sept fand in Novi Sad, Serbien der „International Solid Waste Association“ (ISWA) –Kongress 2016 statt. EnviCare® Engineering GmbH war mit DI Dr. Bernhard Mayr vertreten. Er referierte über „Sickerwasserbehandlung mithilfe der RCDT-Umkehrosmose“.

Die Reinigung von hochbelasteten Sickerwässern erfordert, dass der chemische Sauerstoffbedarf (CSB), der Anteil an Ammonium und Schwermetalle im Regelfall um mehr als 95% reduziert werden müssen. Dies kann entweder durch die Kombination mehrerer aufwändiger Verfahren oder mithilfe einer vergleichsweise simplen, von anderen Prozessen unabhängigen Umkehrosmose (RO) – Membran erreicht werden.

Die RCDT Umkehrosmose verringert aufgrund ihres optimierten hydrodynamischen Designs den Druckabfall im Modul beträchtlich. In Folge arbeitet sie um bis zu 30% energieeffizienter als eine gewöhnliche DT-Umkehrosmose. Außerdem ist die RCDT Technologie sehr wartungsfreundlich: Mithilfe ihres „Easy-Click“-Systems können die einzelnen Module in minimalster Zeit ausgetauscht werden. So werden sowohl Wartungskosten als auch Ausfallszeiten minimiert.

Aktuelle Forschungsprojekte

DSCN2958

EnviCare® betreut nicht nur langjährige Kunden sondern arbeitet derzeit auch an vier Forschungsprojekten.

Dabei handelt es sich um drei Projekte aus dem Bereich „Membrandestillation“. Diese Technologie erweist sich als Möglichkeit um beispielsweise aus dem Trübwasser der Klärschlammentwässerung gezielt Ammonium abzutrennen. Dadurch kann einerseits die Rückbelastung durch Stickstoff in den Belebungsbecken reduziert werden und gleichzeitig Düngemittel in Form von Ammoniumsulfat gewonnen werden. Erweist sich diese Technologie nach Abschluss des Forschungsprojekts als großtechnisch anwendbar, eröffnet sie einerseits die Möglichkeit zur Kostensenkung durch Belüftungsenergieeinsparung als auch den Verkauf eines hochwertigen Produkts. Denselben Gedanken verfolgt ein ähnliches zurzeit laufendes Projekt, bei dem Gärrest von Biogasanlagen als Ausgangsstoff für die Produktion von reinem Ammoniumsulfat dienen soll. Mithilfe der Membrandestillation kann neben der Abtrennung von weiterverwertbaren Produkten auch die Aufkonzentration von wertvollen Stoffen erfolgen. Dieses Konzept verfolgt EnviCare® auch in den ab Februar 2016 geplanten Versuchen zur Aufkonzentration von Galvanikflüssigkeit.

Das vierte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Integration von Kläranlagen in das bestehende Energiebereitstellungssystem (Gas, Wärme und Strom). Indem die Verbrauchsspitzen der Kläranlagen auf Netzangebotsspitzen und umgekehrt verschoben werden, soll die „Kläranlage der Zukunft“ als intelligent gesteuerter Netzbaustein funktionieren, ohne aber die Reinigungsleistung der Anlage zu vermindern. Darüber hinaus sollen die im Abwasser enthaltenen Wertstoffe (Phosphor und Stickstoff) rückgewonnen sowie die ebenfalls enthaltene Energie optimal genutzt werden. Dazu sollen innovative Verfahrensketten erstellt werden, die neue und ideal aufeinander abgestimmte Verfahren mit bestehenden Anlagenstrukturen verknüpfen. Auf diese Art soll eine kaskadische Nutzung des Abwassers und der Inhaltsstoffe ermöglicht werden. Als Projektziel ist die Erstellung eines Tools definiert, mit es möglich sein soll, für den jeweils zu untersuchenden Kläranlagenstandort das ideale Verfahrenskonzept zu erstellen. In diesem Projekt steht EnviCare® mit Expertise zur Abwasserbehandlung und Recherchetätigkeit zu aktuellen Forschungsentwicklungen in diesem Sektor den Projekpartnern zur Seite.

2tes BÜRKERT Membrantechnik Forum

Beitragsbild

EnviCare Engineering GmbH freut sich ihre zweite Teilnahme am BÜRKERT Membrantechnik FORUM am 7 April 2016 bekanntgeben zu können!

Der Vortragsbogen, der unter dem Leitmotto „KOMMUNIKATION-MEMBRANTECHNIK-INFORMATION“ stattfindenden Veranstaltung, spannt sich von Grundlagen der Membranfiltration über organische Membranen und deren Anwendungsmöglichkeiten bis zu Forschung und Neuentwicklungen dieser zukunftsweisenden Technologie. Dabei behandeln die Vorträge unter anderem die „Herstellung von organischen Membranen“, die „Potentiale gewickelter Rohrmembranen von der Trinkwasser- bis zur Lebensmittelanwendung“ oder „Membranverfahren im Downstream Prozess von Algenkulturen“.

Für EnviCare Engineering GmbH wird Geschäftsführer DI Dr. Bernhard Mayr über „Neuentwicklungen am Membran Bioreaktor Markt“ referieren.

Abseits davon werden die Gastreferenten Dr. Walter Schiebel („Crowd-Sourcing als Key-Driver in einer zukunftweisenden Supply-Chain“) und der ehemalige Cheftrainier der „Superadler“, Alexander Pointner („Vom großen Ganzen zum ganz Großen“) die Vortragsreihe abrunden.

Kurz gesagt, EnviCare Engineering GmbH ist gespannt auf die von Bürkert – Contromatic Ges.m.b.H. organisierte Tagung!

 

Anhang

Bürkert – Membrantechnikforum 2016 – die offizielle Einladung

Klimakonferenz in Paris

Auszug aus dem Abschlussdokuments der Klimakonferenz von Paris

Spätestens mit der Klimakonferenz Paris 2015 ist klar, dass auf den Klimawandel schnellstmöglich, systematisch und umfassend reagiert werden muss. Dies erfordert nicht nur rasches und mutiges Handeln von der Politik, um einen entsprechenden gesetzlichen Rahmen zu schaffen, sondern auch innovative Unternehmen, die die entsprechenden Technologien entwickeln und in der Praxis umsetzen.

EnviCare® kann diesbezüglich auf viele erfolgreiche Projekte zurückblicken, von denen wir einige kurz vorstellen möchten:

So planten wir 2002 unter anderem die erste österreichische kommunale Membrankläranlage bei St. Peter ob Judenburg. 2006 erweiterten wir die Kläranlage Knittelfeld des AWV Knittelfeld um eine Co-Fermentationsanlage, wodurch die Kläranlage energieautark betrieben werden kann. Das Projekt wurde in Folge mit dem Umweltschutzpreises des Landes Steiermark ausgezeichnet. Außerdem entwickelten wir für einen türkischen Partner standardisierte Membrananlagen. Mithilfe dieser neuen Technologie kann häuslich anfallendes Abwasser, zum Beispiel für Bewässerungsanlagen, wiederverwendet werden, da es nach der Reinigung der europäischen Badegewässerrichtlinie entspricht.

Im Bereich der Wiederverwertung organischer Abfälle können wir auf ein Projekt zur Verwertung der Schlempe, die bei der Bioethanolerzeugung anfällt, verweisen. Für ein finnisches Unternehmen entwickelten wir sowohl eine Abwasserrecyclinganlage für Abwässer aus dem Plastikrecycling, als auch eine Anlage zur Veredelung von Biogas zu Biomethan. Österreichweit, zum Beispiel in Retz und Ziersdorf, planten wir außerdem mehrere Biogasanlagen auf Basis nachwachsender Rohstoffe und organischer Abfälle.

Doch um das nun festgeschriebene 2°C Ziel zu erreichen, wird mehr nötig sein als derzeit getan wird. Tatsächlich kämpfen viele Firmen mit gesetzlichen Hemmnissen, die zB ein wirtschaftliches Weiterbetreiben ihrer Biogasanlagen unmöglich machten.

Wir sehen also die Klimawende nicht als finanzielle Belastung, sondern erkennen sie vielmehr als Chance für Wachstum, Arbeitsplätze und „Know-How“-Gewinn. So war schon 2013 in Österreich bei einem Umsatz von 31 Mrd. Euro bereits jedes 20te Vollzeitäquivalent in einem „Green Job“ beschäftigt… [1]

Es wird also höchste Zeit, dass Richtige zu tun: die Steuereinnahmen als Steuerungsinstrument einzusetzen! Also die Arbeitssteuern zu senken und die Steuern auf fossile Energien und nicht erneuerbare Rohstoffe äquivalent zu erhöhen. Die jetzt historisch niedrigen Rohölpreise ermöglichen dies!

Ganz konkret möchten wir abschließend eines unserer Forschungsprojekte für das Jahr 2016 vorstellen:
Um den Energieverbrauch von Kläranlagen effektiv zu senken, möchten wir moderne, energieeffiziente Membrandestillationsverfahren in bestehenden Kläranlagen integrieren. EnviCare® ist bestrebt, so den Energieverbrauch effektiv senken zu können und gleichzeitig den wertvollen Rohstoff Ammoniumstickstoff gewinnen zu können.

Aus diesen Gründen haben wir unser Team mit Philipp Klein auch um einen Experten im Bereich Forschung und Entwicklung erweitert. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein spannendes, erfolgreiches & innovatives Jahr 2016!

[1] Q: https://www.bmlfuw.gv.at/greentec/green-jobs/greenjobs.html

Kläranlagen als Energie– & Rohstofflieferanten – Das Ziel eines Forschungsprojekts von EnviCare® Engineering GmbH

F&E Membrandestilation

Nicht weniger als 546.000 MWh elektr. Energie werden jährlich in Österreich für die Klärung des kommunalen Abwassers benötigt. Das dabei übliche Verfahren – die biologischen Oxidation – ist aber nicht nur sehr energieintensiv und damit ein erheblicher Kostenfaktor, sondern macht auch wertvolle Rohstoffe wie Ammonium–Stickstoff und diverse energiereiche Kohlenstoffverbindungen unbrauchbar.

EnviCare® möchte diesen Problemen mit modern, energieeffizienten Membrandestillationsverfahren, anaeroben Hochleistungsbioreaktoren und der Nutzung von Abwärme oder Solarthermie begegnen. Durch die Umstellung auf diese zukunftsträchtigen Technologien werden nicht nur organische Abwasserinhaltsstoffe in Form von Biogas verwertbar, sondern auch industriell vielfältig einsetzbares „Ammoniumwasser“ wird generiert. Damit lassen sich Erlöse für die Betreiber lukrieren.

Mit der von EnviCare® geplanten Technikums Anlage auf dem Gelände einer kommunalen Kläranlage werden derzeit konkrete Konzepte zur Integration dieser neuen Technologien in bestehenden Anlagen erarbeitet, um genaue Kenntnisse über Prozessparameter wie Durchfluss und Temperatur und die möglichen Sparpotenziale zu gewinnen.

Philipp Klein – Seit November 2015 hat EnviCare® Engineering GmbH einen neuen Mitarbeiter!

Philipp Klein

Philipp Klein verfasste seine Masterarbeit an der TU Graz am Institut für Prozess und Partikeltechnik. Dabei beschäftigte er sich intensiv mit der Stoff- und Energiestromanalyse an der Kläranlage Gleisdorf. Ziel der Arbeit war es, die möglichen Energieeinsparungen durch die Implementierung einer Membrandestillationsanlage zu quantifizieren.

Beruflicher Werdegang

2008 maturierte Herr Klein an der HTL Kapfenberg mit Schwerpunkt Regelungstechnik. Von 2008 bis 2015 absolvierte er den Bachelorstudiengang „Bio- und Umwelttechnik“ an der Fachhochschule Oberösterreich und das Masterstudium „Umweltsystemwissenschaften mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und Technolgie“ an der TU Graz und KFU Graz.  Als Praktikant sammelte er im Bereich des Umweltmanagements, der Erstellung von Engineering Standards, sowie bei der Betreuung einer industriellen Abwasseraufbereitungsanlage praktische Erfahrungen.

Tätigkeitsbereich

Bei EnviCare® Engineering GmbH befasst sich Herr Klein mit der Verfassung von Berichten für Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Membranverfahren.

Hoch hinaus – Vortrag beim Tiroler Membranseminar am Bergisel!

BÜRKERT-Membrantechnik-FORUM-2014

Die aktuellen Entwicklungen am Sektor Membrantechnik werden bei diesem interessanten Seminar am 27. Nov. 2014 vermittelt. Ich freue mich, dass ich einen Aspekt dazu beitragen kann!

weitere Informationen: Einladung BÜRKERT Membrantechnik FORUM 2014

Neugestaltung der homepage

Screenshot neue Homepage2014

Mit Unterstützung der Firma AXTESYS wurde die Homepage neu designed und umgesetzt. Wir hoffen, dass die zahlreichen neuen Inhalte Ihr Interesse wecken und freuen uns über Ihr Feedback.

Gerichtlich beeideter Sachverständiger

Austrian Certified Experts Union

Seit 7. Juni 2011 ist der Büroinhaber DI Dr. Bernhard Mayr als allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger in die offizielle österreichische Sachverständigenliste für folgende Fachgebiete eingetragen:

– Fachgebiet 06.21 – Abwasserentsorgung, Kanalwesen (Nur für: Kläranlagen)
– Fachgebiet 06.50 – Abfallwirtschaft
– Fachgebiet 06.60 – Naturschutz, Umweltschutz – Deponiewesen, Altlastensanierung
– Fachgebiet 51.08 – Chemische Verfahrenstechnik

Aufgrund der langjährigen Praxistätigkeit ist insbesondere auf die Expertise im Anlagenbau in den Bereichen
– Biogasanlagen
– Membrantechnologie in der Wasser- und Abwasserbehandlung
– Mechanisch-Biologische Abfallbehandlung
hinzuweisen.

Weitere Informationen

Authorized technical expert in Slovenia

Slovenian Engineering Chamber

Since November 2011 Bernhard Mayr, PhD in biotechnology and MSc in chemical process engineering is listed in Slovenia as officially approved engineer for chemical technology and chemical engineering.

The official documents can be downloaded here. => IZS-Befugnis_Bernhard_Mayr2011-11-17.pdf

More information in detail on engineering services in Slovenia can be found at the official Website from IZS.

EnviCare® Engineering GmbH
Ingenieurbüro für Verfahrenstechnik

Eisteichgasse 20/36

8042 Graz, Österreich
Tel. +43-316-381038-0 Fax+43-316-381038-9
e-mail: E-Mail senden

Kontaktieren Sie uns

Please leave this field empty.